Verein der Musikfreunde 1904 Ensdorf e.V.
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Fröhlicher Klarinettenwettstreit im Ensdorfer Neujahrskonzert 

Fröhlicher Klarinettenwettstreit im Ensdorfer Neujahrskonzert 

 

Ein außergewöhnliches Konzert fand am 12. Januar im Bergmannsheim Ensdorf statt. Der „Verein der Musikfreunde 1904 Ensdorf“ hatte zum traditionellen Neujahrskonzert geladen. Unter Leitung seines langjährigen renommierten Dirigenten Mark Endres hatten sich fast vierzig Musikerinnen und Musiker von nah und fern zusammengefunden und ein hochkarätiges Programm sinfonischer Blasmusik erarbeitet.

 

Mit dem Einleitungswerk „Celebrate“ von Shimizu Daisuke gab das Orchester bereits eine exzellente Visitenkarte ab und hielt im anschließenden „Variations on an Austrian Folksong“ von Gerald Oswald die Qualität. Kaum war es zu erkennen, das humorvoll gesetzte österreichische Kinderlied „O, Du lieber Augustin“, zu dessen Legende der charmante Moderator des Abends Rainer Dietrich einiges zu berichten hatte. Filmmusiken von John Williams standen anschließend auf dem Programm. Zunächst eine fünfsätzige Suite mit „Star Wars“-Themen im Arrangement von Robert W. Smith, danach der Höhepunkt des ersten Konzertteiles, „Viktor’s Tale“, aus dem Film „Terminal“ im Arrangement von Paul Lavender. Dieses tänzerische Solowerk für Klarinette und Blasorchester ist wie gemacht für die junge Sophie Kockler, die bereits seit einigen Jahren an der Musikhochschule Lübeck in der Klarinettenklasse der Professoren Sabine Meyer und Rainer Wehle studiert. Mit Leichtigkeit meisterte sie das Werk und bezauberte mit sympathischer Ausstrahlung. Routiniert leiteten Mark Endres und sein Orchester in der Folge mit einem „Bee Gees“-Medley die Pause ein. Zuvor wurden von Ingrid Klein, der Vorsitzenden des BSM-Kreises Saarlouis die langjährig aktiven Mitglieder Martina Scholl (40 Jahre), Maria Kühn (25 Jahre) und Tobias Klein (15 Jahre) ausgezeichnet.

 

Weiter ging es mit „The Music of Disneyland“, das verschiedene Filme lebendig werden ließ, und „Castrum Alemorum“, einer französischen Burg von Jacob de Haan, gefolgt vom Medley „Beach Boys Golden Hits“. Für die „Schmucki-Polka“ hatte sich Sophie Kockler die Unterstützung ihres Onkels Dirk Pistorius gesichert und beide Klarinettisten lieferten sich in höchsten Tönen souverän einen fröhlichen Wettstreit mit dem Orchester. Mit dem Marsch „Die Sonne geht auf“ verabschiedeten sich die Ensdorfer Musikerinnen und Musiker zunächst vom begeisterten Publikum, bevor als Zugaben der „Radetzky-Marsch“ und „Glück auf“ erklangen. Wieviel Freude das gemeinsame Musizieren durch alle Generationen hinweg mache, betonten nach dem herzlichen Dank an alle Mitwirkenden abschließend der erste Vorsitzende Stefan Klein und der ehemalige Vorsitzende, Ehrenmitglied Manfred Pistorius. Immer wieder wählten junge Mitglieder des Vereines die Musik zum Beruf. Zum Neujahrskonzert zurückgekehrt, leben Freundschaften auf und schaffen familiäre Atmosphäre. Nicht nur im jungen Alter, sondern auch als Erwachsener lohne es noch, ein Musikinstrument zu erlernen. Der Vorstand sei gerne beim Start ins Musizieren behilflich und freue sich über jeden, der den Verein aktiv oder passiv unterstützen möchte.

 

Bericht: Inga Stutzke

Sophie Kockler und Dirk Pistorius

Stefan Klein, Maria Kühn, Tobias Klein, Martina Scholl, Ingrid Klein (von links nach rechts)

Neujahrskonzert 2018

 

Am 13.01.2018 fand das traditionelle Neujahrskonzert der Musikfreunde Ensdorf im Bergmannsheim statt.

Mark Endres hatte wieder mal ein glückliches Händchen in der Programmzusammenstellung. Dieses honorierte das Konzertpublikum am Schluss des Konzertes mit Standingovations und Zugabe rufen.

Mit der Titelmusik von „Gladiator“ stiegen die Musikfreunde monumental in das Konzert ein. Es folgte mit „Call oft he Clans“ ein Abstecher in die schottischen Highlands. „Nessaja“ von Peter Maffay traf die Zustimmung des Publikums ebenso wie die musikalische Darstellung des Jahrhundert-Sturms „Kyrill“. Zum Abschluss des ersten Teiles wagten die hochkonzentrierten Musiker mit „A Tribute to Amy Winehouse“den Schritt in die Rock/Pop Musik. 

Die zweite Hälfte des Konzertes begann mit der Polka „ Böhmische Liebe“ von Mathias Rauch. Die Titel „Highlights from Hook“, „Mac Athur Park“ und „Hindenburg“ verlangten den Musikern all ihr Können ab. 

Den Abschluß des kurzweiligen und von Thomas Leinenbach in seiner ganz eigenen und einzigartigen Art und Weise vorgestellten Programmes, bildete ein Medley von 80er Jahre Kulthits bei dem es das Publikum wahrlich von den Sitzen riss.

Einen herzlichen Dank nochmal an unseren Dirigenten Mark Endres, den Moderator Thomas Leinenbach, allen aktiven Musikern und natürlich den Helfern vor und hinter der Bühne.

Einen besonderen Dank gilt allen Notenspendern und Sponsoren für Ihre Unterstützung.

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